Literatur zum Swister Turm


Die älteste Wallfahrtstätte im Vorgebirge

Der Swister Turm, erbaut in den Jahren 1100 – 1125, ist der Überrest der alten Pfarr- und Wallfahrtskirche des ehemaligen Dorfes Swist am Swisterberg in Weilerswist. Fundamentreste des Kirchenschiffes werden dem 9. Jahrhundert zugeschrieben. Archäologische Funde aus der Römerzeit deuten auf die Errichtung der ersten christlichen Kirche über einem römischen Heiligtum hin. Eine ausführliche Beschreibung mit der Überschrift:
"Vom Swisterberg und seinen Matronen - Die älteste Wallfahrtsstätte am Vorgebirge", erschienen am 14. September 1937 im Kölner Stadtanzeiger, können Sie hier nachlesen.

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Kölner Stadtanzeiger 14. September 1937
Zeitungsbericht_14.09.1937.pdf
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Entwurf zum Wiederaufbau der Kirche auf dem Swister Berg aus 1924.


Archiv Trier




Wir danken an dieser Stelle für Texte & Bilder dem Geschichts- & Heimatverein der Gemeinde Weilersiwst, der kath. Kirche Weilerswist, der Gemeinde Weilerswist und dem Niederrheinischen Burgenverein.
Besonders aber gilt unser Dank Frau Chr. Schorn, Herrn St. Bauer und einem Jakobspilger. 
 

Themenhefte des Geschichts- und Heimatverein der Gemeinde Weilerswist e.V.,

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Heimatblatt Nr. 10


1992 veröffentIichte der Geschichts- und Heimatverein der Gemeinde Weilerswist e.V. dieses Heft.
Es beinhaltet unter anderem den von Frau Christel Schorn geschriebenen Beitrag über den Pfarrer Johann Baptist Alois Hoffmann.
Wie dem nachstehenden Artikel zu entnehmen ist, hat dieser Pfarrer von Weilerswist sich sehr um den Swister Turm und die dortige Wallfahrtskapelle bemüht. Leider konnte seine Idee, das Kirchenschiff an den alten Kirchturm wieder anzubauen, seinerzeit nicht verwirklicht werden.
 

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Heimatblatt Nr.12



Der Geschichts und Heimatverein der Gemeinde Weilerswist hat sich entschlossen, die schon jahrelang vergriffene Geschichte von Weilerswist, die 1939 von Peter Simons verfasst wurde, als Heft 12 der Weilerswister Heimatblätter neu herauszugeben. Ausschlaggebend dafür war die ständige Nachfrage nach einer zusammenhängenden Chronik des Kernortes. ...
 


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Heimatblatt Nr. 24


Gertrud Pesch wurde 1876 angeklagt, weil sie an einem Bittgang zur Kapelle auf dem Swisterberg teilgenommen hatte.
Bittgänge (für gutes Wetter, um Gesundheit...) zur Swister Berg Kapelle waren früher üblich. Die Auswirkungen des Kulturkampfes hat Frau Christel Schorn in den Weilerswister Heimatblättern Nr. 24 am Beispiel der Familie Pesch anschaulich dargestellt.

 


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Heimatblatt Nr. 27


Die ehemalige Pfarr- und Wallfahrtskirche auf dem Swister Berg und die dort verehrten Heiligen: Fides, Spes und Caritas sowie Brigida und Gereon  - Von Horst Bursch

Das geschichtsträchtige und auch in der weiteren Umgebung bekannte Wahrzeichen von Weilerswist ist der im Gemeindesiegel und -wappen abgebildete, zuletzt 1977/78 restaurierte Swister Turm, im Volksmund als ,,Schwöste Tüenche“ geläufig. Die Verkleinerungsform dieses Namens weist auf die innige Beziehung der heimischen Bevölkerung zu diesem ... Bauwerk hin. 
 

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Heimatblatt Nr. 29


Jakobäische Spuren im Gemeindegebiet von Weilerswist - Im Zeichen von Jakobsmuscheln und Pilgerwegen
- Von Horst Bursch -

Zum Verständnis des Jakobuskultes
Die Verehrung des Apostels Jakobus des Älteren ... im Raum Bonn. Köln, Voreifel, Zülpicher Börde und Eifel ... entfaltet sich in einem vielseitigen Spektrum: Kirchen und Kapellen unter dem Patronat dieses ersten Märtyrers unter den Jüngern ...

 

Dokumente aus dem Pfarrarchiv der katholischen Kirche Weilerswist


Römerfahrt am Swister Turm
- eine Begriffsklärung -
 

Eine Kultstätte unserer Vorfahren
Von P.A.Tholen, Köln 1933


Die beiden Pilgerorte  Lüftelberg bei Meckenheim und Weilerswist sind durch die Wallfahrten zur hl. Lüfthildis und zu den 3 Jungfrauen Fides-Spes-Caritas miteinander verbunden. Damals pilgerte man von einem Wallfahrtsort zum anderen.
In den Studien zur Kölner Kirchengeschichte fanden sich 2 Legenden…

(Studien zur Kölner Kirchengeschichte, hrsg. V. Historischen Archiv des Erzbistums Köln 3. BandDie Volksheilige Lüfthildis von Lüftelberg und ihre Attribute in Legende, Kult und BrauchVon Dr. Magdalene FrankVerlag 
L. Schwann Düsseldorf, 32 f.)


 Eine dritte Legende von Peter Simons ist hier im Dokument ergänzt.

Wallfahrtsort Lueftelberg am Jakobsweg
 

Legendärenhaftes Treffen der
Hl. 3 Könige mit den Jungfrauen
(Horst Bursch, KR. 2.12.2012)



In der 
Legenda Aurea - dem  religiösen Volksbuch des Mittelalters - ist auch ein Blatt in mittelhochdeutscher Sprache über Fides, Spes & Caritas und deren Mutter Sapientia; auch im Ökumenischen Heiligenlexikon ist über die 3 Jungfrauen zu lesen. 


„Rheinische Urmütter“?

Eine Notiz zu Matronen und anderen vorchristlichen Göttinnen

Franz Siepe ist der Autor des Beitrags der im Heft 1/2012 des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und landschaftsschutz mit Sitz in Köln veröffentlicht wurde. Weitblickend in Geographie, Religion und Kultur skizziert er den linksrheinischen Matronenkult – besonders in unserer Eifler Gegend und schlägt die Verbindung zur christlichen Frauenverehrung. (Bonn war übrigens das Hauptzentrum der alten Matronenverehrung.)
Dabei bleibt natürlich unser Swister Turm nicht unerwähnt, insbesondere die dortige Verehrung von Fides, Spes und Caritas. 
Daher nun soll ein kleiner Auszug des Aufsatzes von Franz Siepe mit seiner Einwilligung an dieser Stelle abgedruckt werden. Für den interessierten Leser, der mehr erfahren möchte, sei die Quelle des gesamten Aufsatzes noch einmal genannt:

Rheinische Heimatpflege, Heft 1/2012 des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz: direkte Bestellung hier mit einem Klick.

Und hier geht’s zum Auszug aus dem Aufsatz „Rheinische Urmütter?“ von Franz Siepe,
den Sie auch dann ausdrucken können.