Pfingstwallfahrt


 

Seit vielen Jahrhunderten ist die alte Pfarrkirche / Kapelle auf dem Swister Berg für die Gläubigen der Region ein Wallfahrtsort. Die Verehrung der Schwestern„ Fides (Glaube), Spes (Hoffnung) und Caritas (Liebe)“ als Märtyrerinnen ist bereits seit frühchristlicher Zeit bekannt (Rom, 6. Jahrhundert). Ihre Namen sowie der Name ihrer Mutter, der Hl. Sophia (= Weisheit) legen nahe, dass trotz der diversen Legenden es sich nicht um historische Personen handelt, sondern als Personifikation der Göttlichen Tugenden zu verstehen sind. Die Blütezeit der Wallfahrten war im 16. Jahrhundert. Mehrere Tausend Menschen pilgerten jeweils am Ostermontag zur Verehrung der Reliquien der drei Heiligen auf den Swister Berg. Wegen Streitigkeiten um die Steuereinnahmen am Ostermontag, an dem auch ein Jahrmarkt stattfand, wurde die Wallfahrt auf den Pfingstmontag verlegt.

Erstmals seit vielen Jahren wurde am Pfingstmontag 2004 die alte Wallfahrt zum Swister Berg wieder aufgenommen. Nicht nur aus den Pfarrgemeinden des Pfarrverbandes sondern auch auch aus den benachbarten Orten im Vorgebirge, aus Widdig, Roisdorf, Buschhoven und Kardorf pilgerten Gruppen sternförmig nach Weilerswist.

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